Die Ewigkeit und ein Tag

Eine melodramatische Allegorie über das Altern und den Abschied vom Leben von einem Altmeister des Kinos: Theo Angelopoulos erzählt vom letzten Tag im Leben des krebskranken Poeten Alexander, eine Odyssee in den Tod, voll Erinnerungen und Überlegungen zu Dichtung und Wahrheit und der Essenz des Lebens. Er begegnet einem kleinen Jungen und verbringt mit ihm den Tag.

Angelopoulos formuliert mit Bruno Ganz in d er Hauptrolle philosophische, poetologische, selbstreflexive Betrachtungen, verbindet verschiedene Zeit- und Erzählebenen und stellt existentielle Fragen nach Wahrheit, Zeit und Dasein. Der Film gewann die Goldene Palme von Cannes.

Vorgestellt von: Eva Berberich

Psychoanalytiker stellen Filme vor

Die Ewigkeit und ein Tag

(Mia aioniotita kai mia mera)

GRC/FRA/DEU/ITA 1998 R: Theo Angelopoulos. D: Bruno Ganz, Isabelle Renauld, Fabrizio Bentivoglio. 128 Min.

FSK: frei ab 12 Jahren