21 Gramm

21 Gramm soll der Gewichtsunterschied betragen zwischen einem Sterbenden und einem Toten. 21 Gramm könnte damit das Gewicht einer den Körper verlassenden Seele sein. Iñárritu verschachtelt kunstvoll drei schicksalhafte Handlungsstränge: den einer Frau, deren Mann bei einem Verkehrsunfall stirbt, den des unglückseeligen Fahrers und den desjenigen, der das Spenderherz des Unfallopfers erhält. Die Filmanalyse verfolgt die extrem komplexe Erzählstruktur, macht sie transparent und liefert eine Chronologie der Ereignisse. Damit wird das Montage-Kunstwerk des Films als solches deutlich und erlaubt dem Zuschauer einmal mehr den Film gerade dafür zusätzlich schätzen zu lernen.

Filmanalyse: Dr. Peter Bär

Film und Analyse

21 Gramm

(21 Grams)

USA 2003 R: González Iñárritu. D: Sean Penn, Naomi Watts. 125 Min. DF.

FSK: frei ab 12 Jahren