Hinweis

45 Jahre Cinema Quadrat - Das feiern wir mit einer Filmreihe aus dem Gründungsjahr von Cinema Quadrat und mit einem Jubiläumswochenende!

Film & Kunst startet im September mit einer neuen Staffel.

Heute

19:30 Uhr

Bolschoi Babylon

GBR 2015 R: Nick Read. 87 Min. OmdtU.

Im Januar 2013 attackiert ein maskierter Mann mit äußerster Brutalität den künstlerischen Leiter der Bolschoi-Ballett-Kompanie mit Säure. Ein Schock – und ein Trauma: Denn Drahtzieher des Attentats auf Sergej Filin war ein Solotänzer aus den Reihen... Zum Film

Im Januar 2013 attackiert ein maskierter Mann mit äußerster Brutalität den künstlerischen Leiter der Bolschoi-Ballett-Kompanie mit Säure. Ein Schock – und ein Trauma: Denn Drahtzieher des Attentats auf Sergej Filin war ein Solotänzer aus den Reihen des Bolschoi. Mit einem Mal steht der Kulturszene nicht nur in Moskau klar vor Augen, wie sehr Vetternwirtschaft, Eifersucht, Korruption und Intrige dort herrschen. Eilig ersetzt der Kreml den Generaldirektor des Bolschoi-Theaters – doch Sergej Filin kehrt zurück, und der erbitterte Machtkampf geht weiter...

Erstmals gestattete das hochrenommierte Bolschoi-Theater einem Dokumentarfilmer einen unzensierten Blick hinter die Kulissen, in einer Zeit, in der das Ensemble noch stark unter dem Eindruck des Anschlags stand: Ein Drama aus der Theaterwelt, das mit opulenten Bildern und beeindruckender Musik aus namhaften Ballettaufführungen spannende Einblicke in Leben und Leiden der Balletttruppe gewährt.

21:30 Uhr

Heimatland

CHE 2015 R: Jan Gassmann, Michael Krummenache. D: Peter Jecklin, Dashmir Ristemi, Julia Glaus. 99 Min. OmdtU.

Zehn Regisseurinnen und Regisseure betrachten die Schweiz. Und die Schweiz geht unter. Eine düstere, bedrohliche Wolke breitet sich über der gesamten Eidgenossenschaft aus, doch die Bürger reagieren ganz unterschiedlich auf den drohenden Sturm:... Zum Film

Zehn Regisseurinnen und Regisseure betrachten die Schweiz. Und die Schweiz geht unter. Eine düstere, bedrohliche Wolke breitet sich über der gesamten Eidgenossenschaft aus, doch die Bürger reagieren ganz unterschiedlich auf den drohenden Sturm: Manche ignorieren die Situation, andere verbarrikadieren sich angstvoll, wieder andere feiern den Weltuntergang. Und wer fliehen möchte, stößt auf EU-Grenzen, die keinen Schweizer mehr durchlassen. Durch die ineinander verschlungenen Erzählstränge fällt kaum auf, dass es sich bei HEIMATLAND um ein Gemeinschaftsprojekt handelt: Den zehn Filmemachern gelingt ein einheitlicher Stil mit klarer, kritischer Haltung, eine ätzende Parabel auf die inhumanen Abgründe der Schweizer Seele.

„Ein Kollektivfilm, der just ein anderes Kollektiv, eine Nation, einen Bund von Brüdern derart radikal in Frage stellt, dass es eine Lust ist, dieser Dekonstruktion eines Landes zuzusehen.“ (kino-zeit.de)