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26. Mannheimer Filmsymposium 14. – 16. Oktober 2011
REFERENTEN
Brigitte Bertele
Regisseurin und Schauspielerin, geb. 1974. Schauspielstudium an der Akademie für Darstellende Kunst in Ulm, der New York University sowie am GITIS in Moskau; Studium der Dokumentarfilmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg und der Universidad del Cine, Buenos Aires.
Brigitte Bertele ist im Bereich des Dokumentarfilms und als Spielfilmregisseurin tätig. Ihr Dokumentarfilm Roaming Around (2007) über Kinder in Ghana wurde 2008 mit dem Deutschen Kurzfilmpreis ausgezeichnet. 2009 war sie an dem umfangreichen Dokumentarfilm-Projekt 24 Stunden Berlin – Ein Tag im Leben beteiligt, zu dem sie u. a. als Regisseurin eine Episode beisteuerte. Für den Spielfilm Nacht vor Augen erhielt Bertele im Jahr 2008 den Preis der Deutschen Filmkritik für das beste Spielfilmdebüt und 2010 eine Nominierung für den Adolf- Grimme-Preis. 2011 wurde ihr aktueller Film, Der Brand, für den Max-Ophüls-Preis und den Deutschen Regiepreis Metropolis nominiert.
Jennifer Borrmann
Filmwissenschaftlerin und Filmkritikerin. Studium der Neueren Deutschen Literaturgeschichte, Geschichte und Anglistik in Freiburg; 6 Jahre filmkulturelle Arbeit im aka filmclub e. V. Filmkritiken in epd film, Schnitt, HighNoon, fudder.de und der Badischen Zeitung; Aufsätze und Essays zum Thema Filmkritik, Exil usw. Jury-Mitglied für den Caligari-Filmpreis bei der Berlinale 2011.
Laufendes Dissertationsprojekt: Filmkritik und Akkulturation in der deutschsprachigen Exilpresse ab 1933; laufendes Buchprojekt in Zusammenarbeit mit den Herausgebern Wolfgang Jacobsen und Rolf Aurich in der Reihe „Film & Schrift“: Der Filmkritiker und Journalist Manfred George.
Ralf Fischer
Studium der Kunstgeschichte und Germanistik in Tübingen und an der University of Massachusetts in Amherst. Von 1993 bis 1998 Mitarbeit bei den Französischen Filmtagen in Tübingen. Von 2001 bis 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Kunstgeschichtlichen Instituten in Marburg und Frankfurt.
Mitarbeiter des Projekts „Genre und Genrekritik. Raumkonstruktionen des Erzählkinos und ihre filmische Reflexion“ an der Universität Frankfurt mit einem Teilprojekt zum film noir. Dissertation über die Konstruktion von Raum und Zeit im Ouevre Stanley Kubricks. Schwerpunkte in Forschung und Lehre: Film (filmischer Raum, Kurosawa, Kubrick, Bergman, Marker, Film Noir und Neo-Noir, Essayfilm); Wechselwirkungen zwischen den Bildmedien; amerikanische Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts; documenta-Geschichte. Publikationen zu Kurosawa, Kubrick, Edward Hopper und Jackson Pollock.
Referent in Mannheim 2006, 2007, 2008 und 2010.
Dominik Graf
Film- und Fernsehregisseur und Professor an der Internationalen Filmhochschule in Köln, geboren 1952. Neunfacher Grimme-Preisträger. Zahlreiche weitere Auszeichnungen, u.a. mit dem Filmkunstpreis des Festivals für deutschen Film in Ludwigshafen 2008.
Dominik Graf beschäftigt sich intensiv mit dem amerikanischen Genrekino. Sein vielseitiges Oeuvre umfasst populäre Fernsehproduktionen, darunter Krimis aus den Reihen TATORT und POLIZEIRUF 110 und die Serie IM ANGESICHT DES VERBRECHENS (2010), ebenso wie Kinofilme, darunter u.a. DER FELSEN (2002) und DER ROTE KAKADU (2006). Im Jahr 2009 beteiligte sich Dominik Graf neben anderen namhaften Regisseuren mit einer Episode am Filmprojekt Deutschland 09.
2011 realisierte er mit Christian Petzold und Christoph Hochhäusler den Fernsehdreiteiler DREILEBEN, zu dem er den Film Dreileben – Komm mir nicht nach beisteuerte.
Gerhard Midding
Filmkritiker und Publizist. Geboren 1961. Studium der Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft. Arbeitet als freier Film-Journalist für Tageszeitungen und Fachzeitschriften, u. a. für Berliner Zeitung, Filmbulletin, Frankfurter Rundschau, Tagesanzeiger. Radiobeiträge für den SFB/RBB, Fernsehbeiträge für den WDR.
Mitarbeit an verschiedenen Filmbüchern. Eigene Publikationen als Autor, Herausgeber und Übersetzer u.a.: Mitchum/Russell (1991), Stars des neuen Hollywood (1991), Teamwork in der Traumfabrik (1993) und Clint Eastwood. Der konservative Rebell (1996), Die Kunst des Filmschnitts (2005).
Referent in Mannheim 1999, 2001, 2002, 2003, 2004 und 2008.
Ernst Schreckenberg
Medienwissenschaftler und Medienpädagoge. Früherer Leiter der Programmbereiche Politik, Kultur und Medien und des VHS-Kinos an der Volkshochschule Dortmund. Zahlreiche Aufsätze zur Film- und Medienpädagogik und zu filmhistorischen Themen in Sammelbänden und Zeitschriften, zuletzt in 2006: „Die Reise des Helden. Zur Geschichte eines Erzählmodells in Hollywood“, „Spielfilm, Migration und Politische Bildung“ und (zusammen mit Paul Hofmann)
Texte zur Film- und Mediengeschichte Nordrhein-Westfalens im Internetportal www.geschichte.nrw.de.
Zudem zahlreiche Filmseminare. Praktischer Arbeitsschwerpunkt seit vielen Jahren ist die Lehrerfortbildung in Sachen Film, aus der sich das medienpädagogische Projekt „Crashkurs Filmdramaturgie“ entwickelt hat. Ehrenamtlich in Filmjurys, u.a. als Grimme-Preis-Juror.
Referent bei Mannheimer Symposien: 1992, 1993, 1997, 1998, 1999, 2004, 2006, 2008, 2009 und 2010.
Marcus Stiglegger
Filmwissenschaftler, Publizist und Drehbuchautor (geb. 1971) Zunächst Dozent an der Universität Mainz, wo er 1999 mit der Studie „Sadiconnazista – Faschismus und Sexualität im Film“ promovierte und sich 2006 mit „Verführung und Ritual“ habiliterte. Inzwischen Lehrtätigkeiten an den Universitäten Siegen und Mannheim.
Marcus Stiglegger schreibt regelmäßig für die Filmzeitschrift Filmdienst und das Poptheorie-Magazin Testcard. Seit 2002 ist er Gründer und Herausgeber des Kulturmagazins: Ikonen: - Zeitschrift für Kunst, Kultur und Lebensart mit Sitz in Wiesbaden. Gelegentlich ist er auch als Drehbuchautor und Gothic DJ tätig. Als Drehbuchautor schrieb er zusammen mit Bernd Kiefer das Drehbuch zu Der Fahnder: „Auge um Auge“. Seine Essays zum Thema Film wurden unter anderem regelmäßig in der deutschen Ausgabe von Splatting Image und in Ausgaben des Filmdienst veröffentlicht.
Referent in Mannheim Symposium 2008 und beim Pasolini-Seminar 2011.
Dirk Wilutzky
International tätiger Filmproduzent. Wilutzky produzierte u. a. INSENSITIVE (Kurzspielfilm, Regie Mathilde Bonnefoy 2008) und WIR SIND NICHT DIE EINZIGEN (Dokumentarfilm, Regie Christoph Röhl, 2011), sowie den Episodenfilm DEUTSCHLAND 09, an dem zahlreiche namhafte deutsche Regisseure mitgearbeitet haben, u.a. Wolfgang Becker, Tom Tykwer, Dominik Graf und Fatih Akin.
Parallel zu seiner Arbeit als Produzent dreht Dirk Wilutzky als Regisseur in Koproduktion mit ARTE die Kurzdokumentarfilm-Reihe WAS TUN? – FÜR EINE NACHHALTIGE ZUKUNFT DER MENSCHHEIT.
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