Film-Talk für Schüler zum 22. Mannheimer Filmsymposium
Freitag 16. November 2007, 9.00 Uhr - 13.00 Uhr
Im 2. Film-Talk für Schüler stellt Cinema Quadrat den Produzenten und Regisseur Nico Hofmann vor, ein Sohn Mannheims und gerade erst mit dem Schillerpreis der Stadt ausgezeichnet.
Am Beispiel des TV-Zweiteilers DRESDEN wird Nico Hofmann von den Dreharbeiten berichten und darauf eingehen, wie Geschichte im Film anschaulich und zugleich authentisch vermittelt werden kann. Er wird Fragen der Schüler direkt im Anschluss an den Film beantworten und mit ihnen grundlegende Fragen von medialer Umsetzung diskutieren. Schüler ab Klassenstufe 9 haben die einmalige Chance aus erster Hand etwas über die Machart von Film und die Produktion großer Fernsehfilme zu erfahren und Geschichtsunterricht neu zu erleben.
09.00
| Begrüßung und Einführung in das Programm durch Thomas Schmid – Stiftung Medienkompetenz Forum Südwest (MKFS) und Dr. Peter Bär – Cinema Quadrat
| 09.15
| Einführung in den Film DRESDEN von Nico Hofmann
| 09.30
| Filmvorführung DRESDEN, 1. Teil, 90 Min. MAKING OF, 30 Min.
| 11.30
| Pause
| 12.00
| Film-Talk mit Nico Hofmann
| 13.00
| Ende des Programms
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Der Film DRESDEN handelt vom alliierten Bombenangriff auf die sächsische Landeshauptstadt im Februar 1945. Der Zweiteiler für das ZDF entstand in 70 Drehtagen und ist mit einem rund 10 Millionen-Euro-Budget die bislang teuerste deutschsprachige Fernsehfilmproduktion. Gedreht wurde der fiktionale und mit historischen Archivbildern vermischte Film an Originalschauplätzen in Dresden sowie in Leipzig und Köln.
DRESDEN ist keine Dokumentation, sondern ein Spielfilm, der die Fiktion nutzt, um dem Zuschauer den Ablauf der Ereignisse „filmisch-erlebbar“ zu machen.
Zur pädagogischen Aufarbeitung
Eignung für die Schule: ab Jahrgangsstufe 9
Fächer: Geschichte, Politik/Gemeinschaftskunde, Deutsch
Mögliche Themen:
- Film als Medium zur Geschichtsvermittlung
- Unterscheidung zwischen Fiktion, Realität und realistischer Darstellung
- Strukturierte Erfassung des Inhaltes eines TV-Films
- u. a.

Prof. Nico Hofmann
Produzent und Vorsitzender der Geschäftsführung
der teamWorx Television & Film GmbH
Nico Hofmann (geboren 1959 in Mannheim) ein deutscher Regisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor, absolvierte nach dem Abitur ein zweijähriges Volontariat beim Mannheimer Morgen und studierte anschließend an der Münchner Filmhochschule, die er mit Auszeichnung abschließt.
Seither arbeitet Nico Hofmann als Autor, Regisseur und Produzent und ist seit 1998 Vorsitzender Geschäftsführer von teamWorx Television & Film GmbH. Seit 1990 erfüllt er außerdem Lehraufträge an deutschen Filmhochschulen.
Nico Hofmanns erste Arbeiten aus den 80er Jahren wurden mit Preisen überhäuft. Für seine Abschlussarbeit DER KRIEG MEINES VATERS (1984) erhält er wichtige Förderpreise. Zwischen 1990 und 1993 dreht er für den Tatort, entwickelt für RTL die Krimireihe BALKO, und arbeitet im Rahmen der Ost-West Satireserie SCHULZ UND SCHULZ erstmals mit Götz George zusammen.
Für den Film DRESDEN erhält Nico Hofmann den deutschen Fernsehpreis 2006 (Bester Fernsehfilm) und den DIVA - Deutscher Entertainment Preis 2007 (Deutscher TV-Movie-Preis). Nico Hofmann zeichnet sich in seinen Arbeiten besonders für seine Aufarbeitung der jüngeren deutschen Geschichte aus.
Filmografie (Auswahl): | 2006/2007 2005 2005/2006 2005/2006 2004-2006 2004/2005 2001/2002 2000/2001 1996 1995 | DIE FLUCHT DIE LUFTBRÜCKE - NUR DER HIMMEL WAR FREI DRESDEN NICHT ALLE WAREN MÖRDER DIE STURMFLUT EIN TOTER BRUDER BERLIN - SINFONIE EINER GROSSTADT DER TUNNEL ES GESCHAH AM HELLICHTEN TAG DERSANDMANN | Ausf. Produzent Produzent Produzent Produzent Produzent Produzent Produzent Produzent Regie Regie |
Telefon: Fax: Email:
Schüler im Klassenverband: Begleitpersonen: Einzelpreis:
Konzeption: |
Anmeldungen/Rückfragen/Informationen: Geschäftsstelle von Cinema Quadrat e. V., Alexandra Fragstein 0621 21242 0621 28173 info@cinema-quadrat.de Preise:
2,00 € pro Schüler frei 4,00 € Aleksandra Tomic, Dr. Peter Bär; Mitarbeit: Sita Bär
Der 2. Film-Talk für Schüler ist Teil des 22. Mannheimer Filmsymposiums
zum Thema:
Erinnern - Vergessen - Verarbeiten |
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